Die erste Tour war nur gerade mal 3 Stunden - angesagt. Mit Beerenpfluecken (Cranberries) dauerte es etwa 4 Stunden. Ich kriegte ein speziell liebes Kerlchen von Pferd, das eigentlich alles selber macht. Selbst einer wie ich, der von Reiten und Pferden ueberhaupt keine Ahnung hat, kommt vom Felck und faellt nicht runter.
Am zweiten Tag war eine Ganztagestour angesagt. Die Pferdchen waren wieder gleich verteilt: Pia auf Patches, dem kleinsten Pferd der Herde, jedoch der Chef, ich auf Buddy, Ingrid mit Cat. Das Wetter spielte wie schon am ersten Reittag praechtig mit und wir hatten eine tolle Aussicht ueber das Takini-Valley.
Am dritten Tag haette die 3-Tages-Tour beginnen sollen. Haette... Es stuermte zuenftig. Das hat uns zwar nicht abgehalten vom losreiten, aber schon nach rund 10 Minuten - wir hatten erst gerade die Grenze zur Ranch verlassen - knallte es heftig ziemlich direkt neben uns. Eine Foehre hatte gegen den Wind den Kuerzeren gezogen und war umgeknickt. Die Pferde waren logischerweise etwas weniger erpicht zum weiter reiten und so entschieden wir uns, die Uebung abzubrechen um umzukehren. Eine weise Entscheidung, denn der Sturm nahm eher noch zu.
Statt dem Ritt in die Berge fuhren wir mit einigen Pferdestaerken mehr in die Stadt und besichtigten die oertliche Brauerei. Leckere 10 Biere werden da produziert und konnten degustiert werden.
Am vierten Tag gings dann doch noch los ins Camp. Das Wetter war wieder besser und sogar die Sonne schien. Im Camp wurde es zwar am Abend recht kuehl, aber da Wolken aufzogen, blieb die Kaelte ertraeglich. Leider entschieden sich die Wolken zu bleiben und so war es denn ziemlich bewoelkt am naechsten Morgen. Wenigstens begann es erst zu regnen, als wir die Zelte abgebaut hatten. Auf Reiten bei stroehmendem Regen hatten wir aber keine Lust und so liessen wir uns von Rolf mit Auto und Trailer nach Hause fahren.
Am sechsten Tag war das Wetter wieder gut und wir konnten nochmals einen Ritt wagen. Diesmal fuehrte uns Rolf durch die Buesche. Nebst dem Guide wurden auch die Pferde getauscht. Pia kriegte Benji und ich Cosmo, ein Riesenpferd, welches mir beim Aufsteigen einige Muehe bereitete, aber beim Reiten wie ein Sofa war.