Via Launceston, wo wir fuer Kaffee im Gorge stoppten, fuhren wir am Ben Lomond (einem der Skigebiete Tasmaniens) vorbei zum Freycinet Nationalpark. Der Park ist unglaublich touristisch und Faebe traute kaum seinen Augen als er sah, wie sehr sich alles in nur zwei Jahren veraendert hatte. Ein riesiger Parkplatz, anstaendig mit Fahrszeugen gefuellt, deutete auf einen nicht zu geringe Zahl weiterer Besucher hin. Der Weg zum Aussichtspunkt auf die Wineglassbay ist noch nicht ganz fertig und somit noch nicht Rollstuhlgaengig bis oben. Wenn das dann soweit ist, wird die Besucherzahl wohl nochmals zunehmen...
Der Aussichtspunkt war ziemlich dicht bevoelkert - unter anderem auch von einem Wallaby. Dieses war sich so an die Besucher (und deren Essen) gewohnt, dass es ueberhaupt keine Angst hatte.
Die Bay selber hatten wir dann fast fuer uns alleine. Allerdings war das Wasser ziemlich kalt und so reduzierten wir die Badezeit auf ein Minimum, aber kurz hineinrennen, das konnten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen!
Am naechsten Morgen nahmen wir die Faehre nach Maria Island, auf der wir die naechste Nacht verbrachten. Auch hier waren wir nicht die einzigen (logisch), aber es hatte deutlich weniger Leute als an der Wineglass Bay.
Wir bestiegen den den Bishop and Clerk, ein imposant aussehender Berg mit fantastischer Aussicht, schauten uns die Fossil Cliffs an und beobachteten Forester Kangurus. Kaengurus lebten urspruenglich nicht auf Tasmanien, aber auf Maria Island wurden sie ausgesetzt.
Vor Sonnenuntergang (der aber leider mehrheitlich hinter den aufziehenden Wolken stattfand) wanderten wir zu den Painted Cliffs, die bei guter Sonneneinstrahlung sicher noch toller ausgesehen haetten. Aber auch so waren sie schon genial! Auf dem Rueckweg zum Campground sahen wir beim Einnachten Unmengen Wallabies, Wombats, Pademelons und sogar zwei Possums.