Von Adelaide aus fuhren wir via Mt Remarkable National Park nach Port Augusta, dem "Ausgangspunkt" des Outbacks. Wir wurden von einer Hitzewelle empfangen. Am Abend um 18:00 Uhr war es immer noch 42 Grad im Schatten und auch um 22:00 Uhr war es noch rund 36 Grad heiss. Schlafen wurde etwas schwierig...
Die erste Etappe Richtung Rotes Zentrum fuehrte uns nach Coober Pedy, der Opal-Haupt"stadt" der Welt. Rund 80% der Opale in Edelsteinqualitaet stammen von hier (steht jedenfalls im Lonely Planet). Wir hatten jedoch nicht im Sinn, lange zu verweilen und fuhren ziemlich frueh am naechsten Morgen weiter nach Yulara, ehemals Ayers Rock Resort.
Netterweise fielen die Temperaturen ein wenig und wir hatten nur noch mit rund 35-40 Grad zu kaempfen, aber so lange wir im Auto waren, wo wir eine Klimaanlage haben, war die Hitze logischerweise gut ertraeglich.
Der Uluru, ehemals Ayers Rock, ist gewaltig. Einmal da konnten wir kaum mehr den Blick von diesem Monoliten loesen. Er zieht einem wirklich an! Wir umfuhren ihn am ersten Tag und genossen den Sonnenuntergang, der ihn in rotes Licht huellt.
Unsere urspruengliche Idee war, die Umwanderung des Felsens am naechsten Morgen in aller Fruehe in Angriff zu nehmen, aber wir entschieden uns dann, die Valley of the Winds Wanderung in den Kata Tjuta (ehemals the Olgas) unter die Fuesse zu nehmen. Eine gute Entscheidung, die Wanderung war schlicht genial und absolut eindruecklich!
Bevor wir nach Alice Springs weiter fuhren, machten wir einen Umweg zum Kings Canyon. Dort waren die Temperaturen erstmals richtig angenehm kuehl, jedenfalls verhaeltnismaessig. Eine kurze Wanderung entlang dem logischerweise um diese Jahreszeit trockenen Flussbetts in den Canyon hinein war toll, aber wir wollten noch ein wenig Aussicht ueber die Umgebung und von oben herab in den Canyon haben.
Vom Kings Canyon aus fuhren wir nach Alice Springs, wo wir auf dem Campground eine Cabin gemietet hatten, denn vor allem Pia, die viel mehr Muehe mit der Hitze hatte als ich, wollte mal wieder durchschlafen, was fast zwangslaeufig eine Klimaanlage verlangt. Dekadent, aber wir genossen es...
Alice Springs war nicht unser Lieblingsort. Hier wird so richtig offensichtlich, dass Aborigines und Weisse nicht wirklich miteinander in der gleichen Stadt leben, sondern nebeneinander. Es war beelendend zu sehen und wir fuehlten uns irgendwie schlecht und als Eindringlinge.
Wir waren logischerweise nicht ungluecklich,a ls wir unser Auto aus der Stadt hinaus lenkten und zureuck Richtung Sueden fuhren. Erneut war Coober Pedy unser Etappenziel, aber diesmal bleiben wir einen ganzen Tag dort, um ein wenig nach Opalen zu suchen und um die verschiedenen unterirdischen Wohnungen, Kirchen und Museen zu besuchen.