Wir starteten bei Sonnenschein zur ersten Etappe, einer kurzen Strecke von rund 4h. Sie fuehrte an wunderschoenen, goldgelben Sanbuchten entlang, schlaengelte sich dann ein wenig in die Huegel und den Busch bis wir schliesslich in Anchorage landeten, wo die erste Huette unserer Tour war.
Das Wetter war so toll, dass wir sogar baden konnten. Also ich badete und Pia schaute zu...
Am naechsten Morgen waren wir fast die letzten die starteten. Alle andern rannten schon frueh los, denn das erste Stueck der Strecke war nur bei Ebbe begehbar. Spaetaufsteher wie wir es waren mussten den Umweg machen. Das allerdings hatten wir von Anfang an geplant, waren uns aber nicht ganz im Klaren, wie viel laenger dieser Weg dann sein wuerde. Nun wissen wir es und wuerden wohl auch frueher aufstehen...
Die Etappe war weniger spannend als die erste - und vor allem viel laenger. Die meiste Zeit wanderten wir durch den Busch und hatten kaum mal Aussicht aufs Meer. Dabei waere das Wetter wieder herrlich gewesen und ein Paeuschen am Strand haette uns durchaus gefallen. Mit der Zeit dann wurde der Rucksack schwerer und die Beine mueder. Die Strecke aber wolle nicht enden... Pias Laune war durchaus auch schon mal besser gegen Ende der Etappe.
Um die Huette (Awaroa Hut) hatte es Unmengen Sandflies. Diese Biester haben es mit Vorliebe auf die Fuesse abgesehen. Fiese Viecher! Zum Glueck hatten wir vorher eine gute Anti-Sandflies-Sonnencreme gekauft. Die allerdings ist so stark, dass es die Sohle der Tevas aufloest...
Die letzte Etappe begann mit einem Low Tide Crossing. Die Ebbe war dummerweise ziemlich frueh am Morgen und so mussten wir denn auch frueh aus den Schlafsaecken, um mit nur leicht nassen Fuessen auf die andere Seite zu gelangen. Die Strecke war wiederum toll. Oftmals gings Straenden entlang und wir fanden Muscheln und Seeigel.
Von Totaranui aus fuhren wir per Water Taxi zurueck nach Marahau, wo wir drei Tage vorher gestartet waren.
Wir hatten so richtig unglaubliches Wetterglueck. Es hatte zwar geregnet und gewittert in der zweiten Nacht, aber davon hat nur Pia was mitgekriegt - ich habe geschlafen. Ansonsten war es trocken und meist schien die Sonne.